Apfel

Apfel

Botanischer Name

Malus domestica

Kategorie

Obst

Pflanzenfamilie

Kernobst

Beschreibung

Der Apfelbaum ist ein weit verbreiteter, meist mittelgroßer Obstbaum, dessen Früchte zu den beliebtesten und vielseitigsten Obstsorten zählen.

Aufwand / Schwierigkeit

Pflegeaufwand
Düngerbedarf
Bewässerung
Krankheitsanfälligkeit

Warnung

Giftig Nein
Nachtschattengewaechs Nein
Giftigkeit
 

Eigenschaften

Winterhart Ja
Überwinterung im Haus Nein
Lebenszyklus

mehrjährig

Bienenfreundlich Ja
Bevorzugter Standort

Keimtemperatur

8 °C

Tage von Aussaat bis Keimung

14-28 Tage

Tage von Aussaat bis Ernte

365 Tage

Pfanztiefe

20 cm

Mindestpflanzabstand

400 cm

Wuchshöhe

300 cm

Schlingpflanze Nein
 

Gute und Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn: Keine bekannt

Schlechte Nachbarn: Keine bekannt

 

Zeitplan für Wachstum

Start
Sprossen

Vegetativ

Blütezeit
Ernte
 

Aussaat- & Erntezeiten

Typ Aussaat/ErnteJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
AMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAME
Freiland EAM
EAMEAME
Hochbeet
Gewächshaus

Aussaat  
Ernte  
 

Haltbar machen

Einkochen Ja
Zu Apfelmus, Kompott, Saft oder Chutney einkochbar.
Einlegen Ja
Als süß-saures Obst, in Essig-Zucker-Lösung oder mit Gewürzen.
Fermentieren Ja
Zur Herstellung von Apfelessig oder alkoholischer Gärung (Cidre).
Trocknen Ja
In Scheiben oder Stückchen luft- oder ofengetrocknet als Snack.
Einfrieren Ja
Geschält und geschnitten einfrierbar – z. B. für Kompott oder Kuchen.
 

Lagerbar

LagerbarJa
Lagertage

180 Tage

Gekühlte LagerungJa
Lagertemperatur

2 °C

Dunkel LagernJa
Trocken LagernJa

Kühle, dunkle, gut belüftete Lagerung in Kisten oder Regalen – je nach Sorte 1–6 Monate haltbar.

 

Pflege

Allgemein

Regelmäßiger Schnitt, Düngung, ggf. Schädlingsschutz – hoher Pflegeaufwand für guten Ertrag.
Bewässerung

In trockenen Phasen gießen – junge Bäume regelmäßig wässern.
Düngen

Kompost im Frühjahr, evtl. organischer Obstbaumdünger nach Bedarf.
Rankhilfen und Erziehung

Keine Rankhilfe erforderlich.
 

Krankheiten

 

Keine bekannten Schädlinge für diese Pflanze.

 

Merkmale

Wuchs

Baum oder Halbstamm, bis 10 m hoch, mit dichter Krone
 

Blätter

Apfel

Oval, gezähnt, mittelgrün

 

Blüten

Apfel

Weiß bis rosa, fünfzählig, sehr bienenfreundlich

 

Frucht

Apfel

Kernobst mit runder bis ovaler Frucht und fünf Fruchtkammern

 

Samen

Apfel

Braun, glatt, mandelförmig

 

Wurzel

Tief bis mittel, je nach Unterlage – Flachwurzler bis Tiefwurzler
 

Genetik

Hohe Sortenvielfalt – über 1000 Sorten allein in Europa
 

Geschichte

Bereits in der Antike kultiviert – Ursprung in Zentralasien, heute weltweit verbreitet.
 

Verwendung

Frisch, als Saft, Kompott, Mus, Kuchen, Trockenobst, Essig oder Alkohol (Cidre, Apfelwein)
 

Wirtschaftliche Bedeutung

Wichtigstes Obstgehölz in Europa – sowohl im Erwerbs- als auch im Hobbygartenbau.
 

Nährwerte & Mineralstoffe

Nährwerte pro 100g

NährstoffMengeInfos
Brennwert218 kJ (52 kcal)
Wasser
85.00 g
(4.3 % der Tagesdosis von 2000 g)
Essentiell für nahezu alle Körperfunktionen: Transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und unterstützt die Verdauung.
Eiweis
Protein
0.30 g
(0.5 % der Tagesdosis von 60 g)
Dient als Baustein für Muskeln, Organe, Haut und Haare. Unterstützt außerdem das Immunsystem und viele Stoffwechselprozesse.
Fett
0.20 g
(0.3 % der Tagesdosis von 80 g)
Lieferant für konzentrierte Energie und wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Außerdem beteiligt an Hormonbildung und Schutz von Organen.
Kohlenhydrate
11.00 g
(3.7 % der Tagesdosis von 300 g)
Wichtigste schnelle Energiequelle für den Körper. Sie versorgen Gehirn, Muskeln und andere Organe mit „Treibstoff“.
Ballaststoffe
2.40 g
(8 % der Tagesdosis von 30 g)
Unverdauliche Anteile, die die Verdauung fördern und helfen, lange satt zu bleiben. Sie unterstützen zudem eine gesunde Darmflora.
Zucker
10.00 g
(20 % der Tagesdosis von 50 g)
Dient als schnelle Energiequelle und kann kurzfristig Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings sollte der Konsum kontrolliert bleiben, da zu viel Zucker das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten erhöhen kann.

Mineralstoffe pro 100g

NährstoffMengeInfos
Kalzium
6 mg
(0.6 % der Tagesdosis von 1000 mg)
Knochen- und Zahngesundheit.
Eisen
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 12 mg)
Sauerstofftransport und Blutbildung. Frauen haben oft etwas höheren Bedarf.
Magnesium
5 mg
(1.4 % der Tagesdosis von 350 mg)
Muskelfunktion, Energiestoffwechsel.
Kalium
120 mg
(3 % der Tagesdosis von 4000 mg)
Reguliert Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Herzfunktion.
Natrium
1 mg
(0.1 % der Tagesdosis von 1500 mg)
Bestandteil von Kochsalz, wichtig für Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion.
Zink
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 10 mg)
Wundheilung, Immunsystem, Stoffwechselprozesse.

Vitamine pro 100g

NährstoffMengeInfos
Vitamin A
Retinol
3.00 µg
(0.4 % der Tagesdosis von 800 µg)
Wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem.
Vitamin B1
Thiamin
0.02 mg
(1.7 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel und Nervenfunktion.
Vitamin B2
Riboflavin
0.03 mg
(2.5 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Haut und Schleimhäute.
Vitamin B3
Niacin
0.10 mg
(0.7 % der Tagesdosis von 15 mg)
Wichtig für Energiestoffwechsel, Haut und Nervensystem.
Vitamin B5
Pantothensäure
0.06 mg
(1 % der Tagesdosis von 6 mg)
Beteiligt an Fettsäuresynthese und Coenzym A.
Vitamin B6
Pyridoxin
0.04 mg
(2.7 % der Tagesdosis von 1.5 mg)
Aminosäurestoffwechsel und Hormonregulation.
Vitamin B9
Folat/Folsäure
5.00 µg
(1.3 % der Tagesdosis von 400 µg)
Zellteilung, Blutbildung (bei Schwangerschaft höherer Bedarf).
Vitamin C
12.00 mg
(12 % der Tagesdosis von 100 mg)
Immunfunktion, Antioxidans, fördert Eisenaufnahme.
Vitamin E
0.18 mg
(1.2 % der Tagesdosis von 15 mg)
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so Alterungsprozessen und entzündlichen Reaktionen im Körper entgegenwirkt. Es unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und spielt eine Rolle bei der Bildung und Erhaltung von Haut und Schleimhäuten. Außerdem kann Vitamin E dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, indem es beispielsweise die Gefäßwände schützt.
 

Sorten & Samen

Apfel

Apfel

Apfel

Apfel
 
 

Apfel-Rezepte

 

Info

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