Auberginen

Auberginen

Botanischer Name

Solanum melongena

Kategorie

Gemüse

Pflanzenfamilie

Fruchtgemüse

Beschreibung

Auberginen sind wärmeliebende Fruchtgemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse. Ihre glänzenden, meist violetten Früchte sind in der mediterranen und orientalischen Küche sehr beliebt.

Aufwand / Schwierigkeit

Pflegeaufwand
Düngerbedarf
Bewässerung
Krankheitsanfälligkeit

Warnung

Giftig Ja
Nachtschattengewaechs Ja
Giftigkeit
 

Eigenschaften

Winterhart Nein
Überwinterung im Haus Ja
Lebenszyklus

Bienenfreundlich Ja
Bevorzugter Standort

Keimtemperatur

24 °C

Tage von Aussaat bis Keimung

10-20 Tage

Tage von Aussaat bis Ernte

120 Tage

Pfanztiefe

1 cm

Mindestpflanzabstand

50 cm

Wuchshöhe

80 cm

Schlingpflanze Nein
 

Gute und Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn: Ringelblume

Schlechte Nachbarn: Keine bekannt

 

Zeitplan für Wachstum

Start
Sprossen

Vegetativ

Blütezeit
Ernte
 

Aussaat- & Erntezeiten

Typ Aussaat/ErnteJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
AMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAME
Freiland MEAME
MEAMEAME
Hochbeet MEAME
MEAMEAME
Gewächshaus MEAMEAME
MEAMEAMEAMEAME

Aussaat  
Ernte  
 

Haltbar machen

Einkochen Ja
In Soßen oder als Antipasti einkochbar.
Einlegen Ja
In Öl oder Essig gut einlegbar – z. B. gegrillte Auberginen.
Fermentieren Ja
Fermentierung möglich – ergibt säuerlich-würzige Auberginenstücke.
Trocknen Ja
In Scheiben geschnitten und getrocknet verwendbar – z. B. in Pulverform.
Einfrieren Ja
Blanchiert oder gebraten einfrierbar – roh eher ungeeignet.
 

Lagerbar

LagerbarJa
Lagertage

5 Tage

Gekühlte LagerungNein
Lagertemperatur

10 °C

Dunkel LagernNein
Trocken LagernJa

Nicht im Kühlschrank lagern – kälteempfindlich. Besser bei 10–12 °C lagern.

 

Pflege

Allgemein

Wärmebedürftig, regelmäßig gießen, düngen und ggf. stützen. Nur in geschützten Lagen im Freiland.
Bewässerung

Gleichmäßig feucht halten – empfindlich gegenüber Trockenheit und Staunässe.
Düngen

Hoher Nährstoffbedarf – ideal: Kompost + organische Flüssigdüngung.
Rankhilfen und Erziehung

Bei schweren Früchten ist eine Stütze sinnvoll.
 

Krankheiten

 

Keine bekannten Schädlinge für diese Pflanze.

 

Merkmale

Wuchs

Buschig bis leicht aufrecht wachsend, 50–100 cm hoch
 

Blätter

Auberginen

Groß, oval, graugrün, leicht behaart

 

Blüten

Auberginen

Violett, fünfzählig, auffällig, ähnlich Tomatenblüten

 

Frucht

Auberginen

Eiförmig bis länglich, glatt, glänzend, meist violett, auch weiß, gestreift oder rund

 

Samen

Auberginen

Klein, flach, cremefarben, im Fruchtfleisch enthalten

 

Wurzel

Tiefreichendes Wurzelsystem, empfindlich gegenüber Staunässe
 

Genetik

Viele Sorten – in Form, Farbe und Größe stark variierend
 

Geschichte

Ursprünglich aus Indien – über Arabien nach Südeuropa im Mittelalter gelangt
 

Verwendung

Gegrillt, gebraten, gefüllt, als Auflauf oder Mus (z. B. Baba Ghanoush)
 

Wirtschaftliche Bedeutung

Weltweit kultiviert – wichtiges Gemüse in warmen Klimazonen
 

Nährwerte & Mineralstoffe

Nährwerte pro 100g

NährstoffMengeInfos
Brennwert96 kJ (23 kcal)
Wasser
92.00 g
(4.6 % der Tagesdosis von 2000 g)
Essentiell für nahezu alle Körperfunktionen: Transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und unterstützt die Verdauung.
Eiweis
Protein
1.00 g
(1.7 % der Tagesdosis von 60 g)
Dient als Baustein für Muskeln, Organe, Haut und Haare. Unterstützt außerdem das Immunsystem und viele Stoffwechselprozesse.
Fett
0.20 g
(0.3 % der Tagesdosis von 80 g)
Lieferant für konzentrierte Energie und wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Außerdem beteiligt an Hormonbildung und Schutz von Organen.
Kohlenhydrate
4.60 g
(1.5 % der Tagesdosis von 300 g)
Wichtigste schnelle Energiequelle für den Körper. Sie versorgen Gehirn, Muskeln und andere Organe mit „Treibstoff“.
Ballaststoffe
2.50 g
(8.3 % der Tagesdosis von 30 g)
Unverdauliche Anteile, die die Verdauung fördern und helfen, lange satt zu bleiben. Sie unterstützen zudem eine gesunde Darmflora.
Zucker
2.50 g
(5 % der Tagesdosis von 50 g)
Dient als schnelle Energiequelle und kann kurzfristig Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings sollte der Konsum kontrolliert bleiben, da zu viel Zucker das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten erhöhen kann.

Mineralstoffe pro 100g

NährstoffMengeInfos
Kalzium
9 mg
(0.9 % der Tagesdosis von 1000 mg)
Knochen- und Zahngesundheit.
Eisen
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 12 mg)
Sauerstofftransport und Blutbildung. Frauen haben oft etwas höheren Bedarf.
Magnesium
14 mg
(4 % der Tagesdosis von 350 mg)
Muskelfunktion, Energiestoffwechsel.
Kalium
260 mg
(6.5 % der Tagesdosis von 4000 mg)
Reguliert Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Herzfunktion.
Natrium
3 mg
(0.2 % der Tagesdosis von 1500 mg)
Bestandteil von Kochsalz, wichtig für Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion.
Zink
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 10 mg)
Wundheilung, Immunsystem, Stoffwechselprozesse.

Vitamine pro 100g

NährstoffMengeInfos
Vitamin A
Retinol
23.00 µg
(2.9 % der Tagesdosis von 800 µg)
Wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem.
Vitamin B1
Thiamin
0.04 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel und Nervenfunktion.
Vitamin B2
Riboflavin
0.02 mg
(1.7 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Haut und Schleimhäute.
Vitamin B3
Niacin
0.60 mg
(4 % der Tagesdosis von 15 mg)
Wichtig für Energiestoffwechsel, Haut und Nervensystem.
Vitamin B5
Pantothensäure
0.28 mg
(4.7 % der Tagesdosis von 6 mg)
Beteiligt an Fettsäuresynthese und Coenzym A.
Vitamin B6
Pyridoxin
0.08 mg
(5.3 % der Tagesdosis von 1.5 mg)
Aminosäurestoffwechsel und Hormonregulation.
Vitamin B9
Folat/Folsäure
22.00 µg
(5.5 % der Tagesdosis von 400 µg)
Zellteilung, Blutbildung (bei Schwangerschaft höherer Bedarf).
Vitamin C
2.00 mg
(2 % der Tagesdosis von 100 mg)
Immunfunktion, Antioxidans, fördert Eisenaufnahme.
Vitamin E
0.30 mg
(2 % der Tagesdosis von 15 mg)
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so Alterungsprozessen und entzündlichen Reaktionen im Körper entgegenwirkt. Es unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und spielt eine Rolle bei der Bildung und Erhaltung von Haut und Schleimhäuten. Außerdem kann Vitamin E dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, indem es beispielsweise die Gefäßwände schützt.
 

Sorten & Samen

Auberginen

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Info

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