Rote Bete

Botanischer Name
Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditivaKategorie
GemüsePflanzenfamilie
Knollen- und WurzelgemüseBeschreibung
Rote Bete ist ein Wurzelgemüse mit runder bis länglicher, dunkelroter Knolle. Sie ist reich an Nährstoffen und in der Küche vielseitig verwendbar.
Aufwand / Schwierigkeit
Pflegeaufwand | |
Düngerbedarf | |
Bewässerung | |
Krankheitsanfälligkeit |
Warnung
Giftig | Nein |
Nachtschattengewaechs | Nein |
Giftigkeit |
Eigenschaften
Winterhart | Nein |
Überwinterung im Haus | Nein |
Lebenszyklus | zweijährig |
Bienenfreundlich | Nein |
Bevorzugter Standort | |
Keimtemperatur | 10 °C |
Tage von Aussaat bis Keimung | 7-14 Tage |
Tage von Aussaat bis Ernte | 90 Tage |
Pfanztiefe | 2 cm |
Mindestpflanzabstand | 8 cm |
Wuchshöhe | 35 cm |
Schlingpflanze | Nein |
Gute und Schlechte Nachbarn
Gute Nachbarn: GurkeGurken und Rote Bete haben unterschiedliche Wurzeltiefen und damit weniger Wurzelkonkurrenz. KnoblauchDie intensiven Geruchsstoffe aus Zwiebelgewächsen können Schädlinge (z. B. Blattläuse) reduzieren. ZwiebelDie intensiven Geruchsstoffe aus Zwiebelgewächsen können Schädlinge (z. B. Blattläuse) reduzieren. DillDill fördert durch seine ätherischen Öle und Blütenbesucher (Nützlinge) oft das Gesamtbioklima im Beet.
Schlechte Nachbarn: SpinatSie gehören zur gleichen botanischen Familie (Gänsefußgewächse / Fuchsschwanzgewächse, je nach Systematik). Dadurch teilen sie oft die gleichen Krankheiten und Schädlinge. MangoldSie gehören zur gleichen botanischen Familie (Gänsefußgewächse / Fuchsschwanzgewächse, je nach Systematik). Dadurch teilen sie oft die gleichen Krankheiten und Schädlinge. PetersiliePetersilie hat ein hohes Risiko von Bodenmüdigkeit und kann in unmittelbarer Nachbarschaft die Entwicklung anderer Kulturen hemmen. FenchelFenchel etwa gilt als allgemein „schwieriger Partner“ (allelopathische Effekte, d. h. Abgabe von Stoffen, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen).
Zeitplan für Wachstum
Start | Sprossen | Vegetativ | Blütezeit | Ernte |
Aussaat- & Erntezeiten
Typ | Aussaat/Ernte | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | ||||||||||||||||||||||||
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A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | ||
Freiland | M | E | A | M | E | A | M | E | |||||||||||||||||||||||||||||
M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | |||||||||||||||||||||||||||
Hochbeet | M | E | A | M | E | A | M | E | |||||||||||||||||||||||||||||
M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E | |||||||||||||||||||||||||||
Gewächshaus | M | E | A | M | E | A | M | ||||||||||||||||||||||||||||||
M | E | A | M | E | A | M | E | A | M | E |
Aussaat | |
Ernte |
Haltbar machen
Gekocht oder in Scheiben gut einkochbar.
Klassisch süß-sauer eingelegt – sehr beliebt.
Milchsauer vergoren besonders gesund und aromatisch.
Als Chips, Pulver oder Flocken trocknbar.
Gekocht oder gegart einfrierbar – roh eher nicht empfohlen.
Lagerbar
Lagerbar | Ja |
Lagertage | 150 Tage |
Gekühlte Lagerung | Ja |
Lagertemperatur | 1 °C |
Dunkel Lagern | Ja |
Trocken Lagern | Nein |
Sehr gut lagerfähig – kühl, dunkel und leicht feucht lagern (z. B. in Sand).
Pflege
Pflegeleicht – regelmäßiges Vereinzeln nach dem Auflaufen empfohlen.
Gleichmäßig feucht halten – Trockenheit kann zu holzigem Wuchs führen.
Nur mäßig düngen – keine frische organische Düngung.
Nicht erforderlich.
Krankheiten
Keine bekannten Schädlinge für diese Pflanze.
Merkmale
Wuchs
Rosettenartig, bildet verdickte SpeicherwurzelBlätter

Oval, grün bis rötlich geadert, essbar
Blüten

Unscheinbar, grünlich-weiß in Ähren (im 2. Jahr)
Frucht

Kapselähnliche Frucht mit mehreren Samen
Geschichte
Bereits bei Römern bekannt – stammt von der Wildbete ab, heute weltweit verbreitet.Verwendung
Gekocht, gebacken, roh (geraspelt), eingelegt, als Saft oder Pulver.Wirtschaftliche Bedeutung
Wichtiges Lagergemüse mit wachsender Beliebtheit in der Gesundheitsküche.Nährwerte & Mineralstoffe
Nährwerte pro 100g
Nährstoff | Menge | Infos |
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Brennwert | 180 kJ (43 kcal) | |
Wasser | 88.00 g (4.4 % der Tagesdosis von 2000 g) | Essentiell für nahezu alle Körperfunktionen: Transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und unterstützt die Verdauung. |
Eiweis Protein | 1.70 g (2.8 % der Tagesdosis von 60 g) | Dient als Baustein für Muskeln, Organe, Haut und Haare. Unterstützt außerdem das Immunsystem und viele Stoffwechselprozesse. |
Fett | 0.10 g (0.1 % der Tagesdosis von 80 g) | Lieferant für konzentrierte Energie und wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Außerdem beteiligt an Hormonbildung und Schutz von Organen. |
Kohlenhydrate | 8.40 g (2.8 % der Tagesdosis von 300 g) | Wichtigste schnelle Energiequelle für den Körper. Sie versorgen Gehirn, Muskeln und andere Organe mit „Treibstoff“. |
Ballaststoffe | 2.80 g (9.3 % der Tagesdosis von 30 g) | Unverdauliche Anteile, die die Verdauung fördern und helfen, lange satt zu bleiben. Sie unterstützen zudem eine gesunde Darmflora. |
Zucker | 6.80 g (13.6 % der Tagesdosis von 50 g) | Dient als schnelle Energiequelle und kann kurzfristig Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings sollte der Konsum kontrolliert bleiben, da zu viel Zucker das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten erhöhen kann. |
Mineralstoffe pro 100g
Nährstoff | Menge | Infos |
---|---|---|
Kalzium | 16 mg (1.6 % der Tagesdosis von 1000 mg) | Knochen- und Zahngesundheit. |
Eisen | 1 mg (8.3 % der Tagesdosis von 12 mg) | Sauerstofftransport und Blutbildung. Frauen haben oft etwas höheren Bedarf. |
Magnesium | 23 mg (6.6 % der Tagesdosis von 350 mg) | Muskelfunktion, Energiestoffwechsel. |
Kalium | 325 mg (8.1 % der Tagesdosis von 4000 mg) | Reguliert Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Herzfunktion. |
Natrium | 78 mg (5.2 % der Tagesdosis von 1500 mg) | Bestandteil von Kochsalz, wichtig für Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion. |
Zink | 0 mg (0 % der Tagesdosis von 10 mg) | Wundheilung, Immunsystem, Stoffwechselprozesse. |
Vitamine pro 100g
Nährstoff | Menge | Infos |
---|---|---|
Vitamin A Retinol | 2.00 µg (0.3 % der Tagesdosis von 800 µg) | Wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem. |
Vitamin B1 Thiamin | 0.02 mg (1.7 % der Tagesdosis von 1.2 mg) | Wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel und Nervenfunktion. |
Vitamin B2 Riboflavin | 0.04 mg (3.3 % der Tagesdosis von 1.2 mg) | Am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Haut und Schleimhäute. |
Vitamin B3 Niacin | 0.30 mg (2 % der Tagesdosis von 15 mg) | Wichtig für Energiestoffwechsel, Haut und Nervensystem. |
Vitamin B5 Pantothensäure | 0.15 mg (2.5 % der Tagesdosis von 6 mg) | Beteiligt an Fettsäuresynthese und Coenzym A. |
Vitamin B6 Pyridoxin | 0.06 mg (4 % der Tagesdosis von 1.5 mg) | Aminosäurestoffwechsel und Hormonregulation. |
Vitamin B9 Folat/Folsäure | 80.00 µg (20 % der Tagesdosis von 400 µg) | Zellteilung, Blutbildung (bei Schwangerschaft höherer Bedarf). |
Vitamin C | 5.00 mg (5 % der Tagesdosis von 100 mg) | Immunfunktion, Antioxidans, fördert Eisenaufnahme. |
Vitamin E | 0.04 mg (0.3 % der Tagesdosis von 15 mg) | Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so Alterungsprozessen und entzündlichen Reaktionen im Körper entgegenwirkt. Es unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und spielt eine Rolle bei der Bildung und Erhaltung von Haut und Schleimhäuten. Außerdem kann Vitamin E dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, indem es beispielsweise die Gefäßwände schützt. |