Pfirsich

Pfirsich

Botanischer Name

Prunus persica

Kategorie

Obst

Pflanzenfamilie

Steinobst

Beschreibung

Der Pfirsich ist ein sommergrüner Baum, der für seine saftigen, süßen und zarten Früchte bekannt ist. Ursprünglich aus China stammend, ist der Pfirsich heute weltweit verbreitet und in vielen Varianten erhältlich – darunter auch Nektarinen ohne Fell.

Aufwand / Schwierigkeit

Pflegeaufwand
Düngerbedarf
Bewässerung
Krankheitsanfälligkeit

Warnung

Giftig Ja
Nachtschattengewaechs Nein
Giftigkeit
 

Eigenschaften

Winterhart Ja
Überwinterung im Haus Nein
Lebenszyklus

mehrjährig

Bienenfreundlich Ja
Bevorzugter Standort

Keimtemperatur

18 °C

Tage von Aussaat bis Keimung

30-50 Tage

Tage von Aussaat bis Ernte

700 Tage

Pfanztiefe

4 cm

Mindestpflanzabstand

400 cm

Wuchshöhe

600 cm

Schlingpflanze Nein
 

Gute und Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn: Keine bekannt

Schlechte Nachbarn: Keine bekannt

 

Zeitplan für Wachstum

Start
Sprossen

Vegetativ

Blütezeit
Ernte
 

Aussaat- & Erntezeiten

Typ Aussaat/ErnteJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
AMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAME
Freiland MEAMEAME
MEAME
Hochbeet
Gewächshaus

Aussaat  
Ernte  
 

Haltbar machen

Einkochen Ja
Ideal für Marmelade, Kompott und Gelee.
Einlegen Ja
In Alkohol oder Sirup einlegbar, z. B. Pfirsichlikör.
Fermentieren Nein
Nicht üblich.
Trocknen Ja
Getrocknete Pfirsiche sind ein beliebter Snack und gut haltbar.
Einfrieren Ja
Sehr gut einfrierbar – entsteint und portionsweise einfrieren für spätere Verwendung.
 

Lagerbar

LagerbarNein
Lagertage

3 Tage

Gekühlte LagerungJa
Lagertemperatur

4 °C

Dunkel LagernJa
Trocken LagernNein

Pfirsiche sind sehr druckempfindlich – am besten frisch verzehren oder sofort verarbeiten.

 

Pflege

Allgemein

Braucht einen sonnigen, warmen Standort – regelmäßiger Schnitt zur Fruchtbildung notwendig.
Bewässerung

Gleichmäßig feucht halten, besonders während der Fruchtbildung. Keine Staunässe.
Düngen

Kompost oder organischer Dünger im Frühjahr fördert das Wachstum – keine Überdüngung.
Rankhilfen und Erziehung

Nicht erforderlich.
 

Krankheiten

 

Keine bekannten Schädlinge für diese Pflanze.

 

Merkmale

Wuchs

Mittelhoher Baum, 4–6 m hoch, breit verzweigt, sommergrün
 

Blätter

Pfirsich

Länglich, fein gesägt, grün, weich und samtig, mit starkem Duft

 

Blüten

Pfirsich

Rosa bis hellrot, in Dolden, Blütezeit: Frühling (März–April)

 

Frucht

Pfirsich

Rund oder leicht abgeflacht, gelb bis rot, saftig, mit steinhartem Kern

 

Samen

Pfirsich

Der harte Kern ist nicht essbar, umhüllt das Fruchtfleisch, das je nach Sorte süß bis sauer sein kann

 

Wurzel

Tiefwurzler, stark verzweigt
 

Genetik

Prunus persica – zahlreiche Zuchtformen, auch Nektarinen ohne Fell
 

Geschichte

Ursprünglich aus China, wo er als Symbol für Unsterblichkeit galt – seit der Antike auch in Europa und Nordamerika verbreitet
 

Verwendung

Frischverzehr, Marmelade, Kuchen, Kompott, in Salaten, als Saft oder Smoothie
 

Wirtschaftliche Bedeutung

Weltweit bedeutende Obstart – besonders in Südeuropa, USA, China und Chile
 

Nährwerte & Mineralstoffe

Nährwerte pro 100g

NährstoffMengeInfos
Brennwert210 kJ (50 kcal)
Wasser
86.00 g
(4.3 % der Tagesdosis von 2000 g)
Essentiell für nahezu alle Körperfunktionen: Transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und unterstützt die Verdauung.
Eiweis
Protein
0.80 g
(1.3 % der Tagesdosis von 60 g)
Dient als Baustein für Muskeln, Organe, Haut und Haare. Unterstützt außerdem das Immunsystem und viele Stoffwechselprozesse.
Fett
0.30 g
(0.4 % der Tagesdosis von 80 g)
Lieferant für konzentrierte Energie und wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Außerdem beteiligt an Hormonbildung und Schutz von Organen.
Kohlenhydrate
12.00 g
(4 % der Tagesdosis von 300 g)
Wichtigste schnelle Energiequelle für den Körper. Sie versorgen Gehirn, Muskeln und andere Organe mit „Treibstoff“.
Ballaststoffe
1.50 g
(5 % der Tagesdosis von 30 g)
Unverdauliche Anteile, die die Verdauung fördern und helfen, lange satt zu bleiben. Sie unterstützen zudem eine gesunde Darmflora.
Zucker
9.00 g
(18 % der Tagesdosis von 50 g)
Dient als schnelle Energiequelle und kann kurzfristig Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings sollte der Konsum kontrolliert bleiben, da zu viel Zucker das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten erhöhen kann.

Mineralstoffe pro 100g

NährstoffMengeInfos
Kalzium
8 mg
(0.8 % der Tagesdosis von 1000 mg)
Knochen- und Zahngesundheit.
Eisen
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 12 mg)
Sauerstofftransport und Blutbildung. Frauen haben oft etwas höheren Bedarf.
Magnesium
10 mg
(2.9 % der Tagesdosis von 350 mg)
Muskelfunktion, Energiestoffwechsel.
Kalium
200 mg
(5 % der Tagesdosis von 4000 mg)
Reguliert Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Herzfunktion.
Natrium
1 mg
(0.1 % der Tagesdosis von 1500 mg)
Bestandteil von Kochsalz, wichtig für Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion.
Zink
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 10 mg)
Wundheilung, Immunsystem, Stoffwechselprozesse.

Vitamine pro 100g

NährstoffMengeInfos
Vitamin A
Retinol
8.00 µg
(1 % der Tagesdosis von 800 µg)
Wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem.
Vitamin B1
Thiamin
0.05 mg
(4.2 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel und Nervenfunktion.
Vitamin B2
Riboflavin
0.05 mg
(4.2 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Haut und Schleimhäute.
Vitamin B3
Niacin
0.40 mg
(2.7 % der Tagesdosis von 15 mg)
Wichtig für Energiestoffwechsel, Haut und Nervensystem.
Vitamin B5
Pantothensäure
0.20 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 6 mg)
Beteiligt an Fettsäuresynthese und Coenzym A.
Vitamin B6
Pyridoxin
0.05 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 1.5 mg)
Aminosäurestoffwechsel und Hormonregulation.
Vitamin B9
Folat/Folsäure
5.00 µg
(1.3 % der Tagesdosis von 400 µg)
Zellteilung, Blutbildung (bei Schwangerschaft höherer Bedarf).
Vitamin C
10.00 mg
(10 % der Tagesdosis von 100 mg)
Immunfunktion, Antioxidans, fördert Eisenaufnahme.
Vitamin E
0.60 mg
(4 % der Tagesdosis von 15 mg)
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so Alterungsprozessen und entzündlichen Reaktionen im Körper entgegenwirkt. Es unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und spielt eine Rolle bei der Bildung und Erhaltung von Haut und Schleimhäuten. Außerdem kann Vitamin E dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, indem es beispielsweise die Gefäßwände schützt.
 

Sorten & Samen

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Info

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