Pflaume

Pflaume

Botanischer Name

Prunus domestica

Kategorie

Obst

Pflanzenfamilie

Steinobst

Beschreibung

Die Pflaume ist ein beliebter Obstbaum mit aromatischen, süßen bis säuerlichen Früchten. Es gibt zahlreiche Sorten wie Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Sie eignet sich für Frischverzehr, Kuchen, Marmelade oder zum Einkochen.

Aufwand / Schwierigkeit

Pflegeaufwand
Düngerbedarf
Bewässerung
Krankheitsanfälligkeit

Warnung

Giftig Ja
Nachtschattengewaechs Nein
Giftigkeit
 

Eigenschaften

Winterhart Ja
Überwinterung im Haus Nein
Lebenszyklus

mehrjährig

Bienenfreundlich Ja
Bevorzugter Standort

Keimtemperatur

16 °C

Tage von Aussaat bis Keimung

20-30 Tage

Tage von Aussaat bis Ernte

700 Tage

Pfanztiefe

4 cm

Mindestpflanzabstand

400 cm

Wuchshöhe

600 cm

Schlingpflanze Nein
 

Gute und Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn: Keine bekannt

Schlechte Nachbarn: Keine bekannt

 

Zeitplan für Wachstum

Start
Sprossen

Vegetativ

Blütezeit
Ernte
 

Aussaat- & Erntezeiten

Typ Aussaat/ErnteJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
AMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAMEAME
Freiland MEAMEAME
MEAME
Hochbeet
Gewächshaus

Aussaat  
Ernte  
 

Haltbar machen

Einkochen Ja
Sehr gut für Mus, Marmelade, Kompott, Chutney oder Kuchenfüllungen.
Einlegen Ja
In Alkohol oder Sirup einlegbar – z. B. Pflaumenlikör oder eingelegte Zwetschgen.
Fermentieren Ja
Kann zu Pflaumenwein oder -schnaps vergoren werden.
Trocknen Ja
Trockenpflaumen sind ein klassischer Snack und gut haltbar.
Einfrieren Ja
Sehr gut einfrierbar – entsteint in Beuteln oder Behältern lagern.
 

Lagerbar

LagerbarNein
Lagertage

4 Tage

Gekühlte LagerungJa
Lagertemperatur

4 °C

Dunkel LagernJa
Trocken LagernNein

Pflaumen reifen schnell nach – kühl lagern und möglichst bald verarbeiten oder einfrieren.

 

Pflege

Allgemein

Regelmäßiger Rückschnitt zur Kronenpflege und Fruchtholzverjüngung empfehlenswert.
Bewässerung

In trockenen Sommern wässern – besonders zur Fruchtbildung wichtig.
Düngen

Kompost im Frühjahr reicht meist aus – nicht überdüngen.
Rankhilfen und Erziehung

Nicht erforderlich.
 

Krankheiten

 

Keine bekannten Schädlinge für diese Pflanze.

 

Merkmale

Wuchs

Kleiner bis mittelgroßer Baum, 3–6 m hoch, aufrecht bis breit wachsend
 

Blätter

Pflaume

Oval, gezähnt, grün, etwas samtig auf der Unterseite

 

Blüten

Pflaume

Weiß, in Dolden, sehr bienenfreundlich – Blütezeit: April

 

Frucht

Pflaume

Oval bis rund, blau, violett, gelb oder rot – saftig mit großem Stein

 

Samen

Pflaume

Großer Steinkern, essbarer Fruchtanteil rundherum – nicht mitverzehren

 

Wurzel

Mitteltief bis tief, ausladend – je nach Unterlage auch Flachwurzler
 

Genetik

Prunus domestica mit vielen Unterarten – Zwetschge, Mirabelle, Reneklode
 

Geschichte

Seit der Antike bekannt – vermutlich Kreuzung aus Schlehe und Kirschpflaume
 

Verwendung

Frischverzehr, Kuchen, Marmelade, Mus, Kompott, Trockenfrüchte, Schnaps (z. B. Zwetschgenwasser)
 

Wirtschaftliche Bedeutung

Wichtige Obstart in Mitteleuropa – besonders in Hausgärten und regionalem Anbau
 

Nährwerte & Mineralstoffe

Nährwerte pro 100g

NährstoffMengeInfos
Brennwert200 kJ (48 kcal)
Wasser
85.00 g
(4.3 % der Tagesdosis von 2000 g)
Essentiell für nahezu alle Körperfunktionen: Transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und unterstützt die Verdauung.
Eiweis
Protein
0.70 g
(1.2 % der Tagesdosis von 60 g)
Dient als Baustein für Muskeln, Organe, Haut und Haare. Unterstützt außerdem das Immunsystem und viele Stoffwechselprozesse.
Fett
0.30 g
(0.4 % der Tagesdosis von 80 g)
Lieferant für konzentrierte Energie und wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K). Außerdem beteiligt an Hormonbildung und Schutz von Organen.
Kohlenhydrate
10.00 g
(3.3 % der Tagesdosis von 300 g)
Wichtigste schnelle Energiequelle für den Körper. Sie versorgen Gehirn, Muskeln und andere Organe mit „Treibstoff“.
Ballaststoffe
1.60 g
(5.3 % der Tagesdosis von 30 g)
Unverdauliche Anteile, die die Verdauung fördern und helfen, lange satt zu bleiben. Sie unterstützen zudem eine gesunde Darmflora.
Zucker
9.00 g
(18 % der Tagesdosis von 50 g)
Dient als schnelle Energiequelle und kann kurzfristig Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings sollte der Konsum kontrolliert bleiben, da zu viel Zucker das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten erhöhen kann.

Mineralstoffe pro 100g

NährstoffMengeInfos
Kalzium
10 mg
(1 % der Tagesdosis von 1000 mg)
Knochen- und Zahngesundheit.
Eisen
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 12 mg)
Sauerstofftransport und Blutbildung. Frauen haben oft etwas höheren Bedarf.
Magnesium
7 mg
(2 % der Tagesdosis von 350 mg)
Muskelfunktion, Energiestoffwechsel.
Kalium
190 mg
(4.8 % der Tagesdosis von 4000 mg)
Reguliert Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt, Herzfunktion.
Natrium
1 mg
(0.1 % der Tagesdosis von 1500 mg)
Bestandteil von Kochsalz, wichtig für Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion.
Zink
0 mg
(0 % der Tagesdosis von 10 mg)
Wundheilung, Immunsystem, Stoffwechselprozesse.

Vitamine pro 100g

NährstoffMengeInfos
Vitamin A
Retinol
6.00 µg
(0.8 % der Tagesdosis von 800 µg)
Wichtig für Sehkraft, Haut und Immunsystem.
Vitamin B1
Thiamin
0.03 mg
(2.5 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel und Nervenfunktion.
Vitamin B2
Riboflavin
0.04 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 1.2 mg)
Am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Haut und Schleimhäute.
Vitamin B3
Niacin
0.40 mg
(2.7 % der Tagesdosis von 15 mg)
Wichtig für Energiestoffwechsel, Haut und Nervensystem.
Vitamin B5
Pantothensäure
0.20 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 6 mg)
Beteiligt an Fettsäuresynthese und Coenzym A.
Vitamin B6
Pyridoxin
0.05 mg
(3.3 % der Tagesdosis von 1.5 mg)
Aminosäurestoffwechsel und Hormonregulation.
Vitamin B9
Folat/Folsäure
5.00 µg
(1.3 % der Tagesdosis von 400 µg)
Zellteilung, Blutbildung (bei Schwangerschaft höherer Bedarf).
Vitamin C
10.00 mg
(10 % der Tagesdosis von 100 mg)
Immunfunktion, Antioxidans, fördert Eisenaufnahme.
Vitamin E
0.60 mg
(4 % der Tagesdosis von 15 mg)
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt und so Alterungsprozessen und entzündlichen Reaktionen im Körper entgegenwirkt. Es unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und spielt eine Rolle bei der Bildung und Erhaltung von Haut und Schleimhäuten. Außerdem kann Vitamin E dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, indem es beispielsweise die Gefäßwände schützt.
 

Sorten & Samen

Pflaume

Pflaume

Pflaume

Pflaume
 
 

Pflaume-Rezepte

 

Info

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